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#46 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Klapper 04.09.2020 18:36

Hab mir mal ne Jahreskarte beim BSC gegönnt... Die Spielen wenigstens.
Muß ich halt jetzt beim EHC abknappsen.
Der frühe Vogel....

Wenn das Eishockey nicht bald hinne macht, dürfen sie und es kommt trotzdem keiner mehr.
Eigentlich ein Unding das Handball im Oktober Startet (aktuell schon Testspiele mit Zuschauer) und das Eishockey lässt sich derartig verschaukeln.

#47 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Sauerländer311 04.09.2020 23:13

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Vergiss den Aluhut nicht

#48 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Klapper 05.09.2020 09:05

Ist halt so.... Hat nichts mit Aluhut zutun.

Die Vorbereitung im Handball läuft, genauso Eishockey in der Schweiz.
Wenn die DEL es sich leisten kann bitteschön. Brauchen sich aber nicht Wundern wenn im November erstrecht keiner kommt.

Sie Fordern wie immer nur von anderen...... Selber hatte man 6 Monate Zeit.

Die potentiell Zweite EHC DK ist jetzt natürlich gestrichen, passt nichtmehr in mein Budget. Hatte es mir ernsthaft überlegt aber die ersten 170€ aus dem Sportbudget hat jetzt schon der BSC eingestrichen. Meine erst Fußball Jahreskarte im Leben.

Du sagst es ja selber. Selbst wenn du darfst, vergeht dir die Lust und damit bist du ganz sicher nicht alleine.
Der Schaden wird nachhaltig sein. Ich bezweifle daß die Zuschauerzahlen in kürzester Zeit wieder auf dem Niveau vor der Grippewelle sein werden.
Viele Fans haben gelernt ohne zuleben, vielleicht sogar andere Hobbys gefunden.

#49 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Tatoocheck 05.09.2020 10:56

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Es ist keine Grippe, Klapper... die Symptome mögen ähnlich sein, aber sonst haben Grippe und COVID sehr viele Unterschiede.

Glaubst du DEL und DEB basteln nicht auch an Konzepten? Personalisierte Tickets und App-Tracking stehen schon im Raum. Schachbrettmuster auf den Stehrängen waren auch in Planung, versetztes sitzen wie im Kino...

#50 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von aletsch 05.09.2020 14:30

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Zitat von Klapper im Beitrag #48
...
Viele Fans haben gelernt ohne zuleben, vielleicht sogar andere Hobbys gefunden.

Glaubst du wirklich die Eishockeyfans gehen nicht mehr zu den Spielen, weil die Saison später startet? Jedes Jahr ist 5 Monate Sommerpause, je nach Abschneiden der Teams länger oder kürzer. Das tut der Lust auf Eishockey keinen Abbruch. Ich glaube sogar, dass im Herbst, wenn es ungemütlich wird draußen, die Sehnsucht nach Eissport wieder stark ansteigt und die Fans es nicht abwarten können Eishockey zu sehen. Wegen mir dann halt mit Maske. Ich hatte zwar vor einigen Wochen wenig Lust darauf unter Coronabedingungen ins Stadion zu gehen, wenn es aber kalt ist, stört mich der Mundschutz deutlich weniger als bei der Hitze im Sommer.

#51 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Tatoocheck 09.09.2020 04:51

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Der EHC Freiburg erhält laut Karlin demnächst aus einem staatlichem Pool Coronahilfe im sechsstelligen Bereich.
Die Summe errechnet sich aus den Einnahmen von April bis Dezember 19.

#52 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Tank Dempsey 09.09.2020 09:41

+ die 1200 US-$ von Uncle Donald, die Saison ist gerettet

#53 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Coach 13.09.2020 09:58

Gestern, fand im Aktuellen Sportstudio eine sehr interessante Diskussion bzgl. Zuschauer in Stadien statt. Scheinbar ist man auf Länderebene dran, generelle für alle Sportarten eine bundesweite Regelung zu finden, welche dann ermöglicht die Hygienemaßnahmen mit den regionalen Behörden individuell auf die jeweilige Situation in den Arenen abzustimmen. Im Gespräch sind 30 bis 40% der max. möglichen Zuschauerkapazität. Da stellt sich dann für den EHC die Frage, welche Begrenzung nun gilt. Die Baurechtliche aus Sicherheitsgründen, wie z.B. Brandschutz => 3.5000, oder die eigentlich möglich platzabhängige Anzahl. Ich denke, dass trotz aller baulichen Veränderungen im Stadion immer noch gut und sicher ca. 4.500 reinpassen würden. Dies würde dann bedeuten, dass bei 40% man mit ca. 1.800 Zuschauer anfangen könnte.
Vielleicht, falls alles unter Corona-Aspekten gut funktioniert, kann man im Lauf der Saison die Begrenzung anheben. Das wäre zumindest mal ein Anfang!!!

#54 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Tank Dempsey 14.09.2020 03:19

Also laut wikipedia besitzt die "Echte Helden Arena" eine offizielle Kapazität von 3500 Zuschauern, egal wie ´s gefühlsmäßig aussieht, das ist das Limit.
Der EHC darf bei einer 40% Belegung somit max. 1400 Besuchern Einlaß gewähren. Vllt. sollte am Anfang das Ganze auch konservativer gestaltet werden, also 30%, dann wären´s noch 1050.

#55 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Sauerländer311 14.09.2020 07:35

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Laut Infos Vom Fanbeauftragten der Iserlohn Roosters sieht es in Iserlohn so aus:

Aus üblicherweise gut informierten Kreisen habe ich ein paar Informationen dazu bekommen, wie die Roosters vermutlich mit ihren Dauerkarten und Abonnenten für die anstehende Saison verfahren wollen:
Grundsätzlich wird das Abo-Modell für die kommende Saison wohl ausgesetzt, die bestehenden Abonnements behalten ihre Gültigkeit für 2021/22.

Soweit ich es verstanden habe, sind in NRW zur Zeit 300 Zuschauer pro Heimspiel möglich, das Hygienekonzept sieht eine Ausweitung dieser Zahl auf ca. 1.500 Zuschauer vor.

Es soll eine Einteilung in Zuschauer-Zonen geben und innerhalb dieser Zonen könnte es möglich sein, gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung Plätze in Gruppen von bis zu 10 Personen zu besetzen (unter gewissen Hygiene- und Abstandsbedingungen).

Stehplätze werden nicht erlaubt sein.

Offizielle Mitteilungen wird es aber wohl erst geben, wenn Ende September die DEL-Sitzung die Modalitäten für den anstehenden Ligenbetrieb beschlossen hat. Dabei werden auch die Regelungen durch die Politik und die bei den entsprechenden Ämtern eingereichten Hygienekonzepte eine Rolle spielen.

Das Dauerkarten-Abo für die Saison 20/21 wird ausgesetzt. Der Vertrag bleibt damit grundsätzlich bestehen und läuft mit allem, was dazugehört, ab der Saison 21/22 weiter.
Immer unter der Voraussetzung, dass unter allen Auflagen eine ausreichende Kapazität zur Verfügung steht, stehen vermutlich folgende Alternativen zur Auswahl:
1. Nutzung der Dauerkarte für 20/21, den gebuchten Platz wird man überwiegend nicht zur Verfügung stellen können, es wird dann wohl eine Neuverteilung geben, wobei aber niemandem eine schlechtere Kategorie zugewiesen werden soll. Diese Dauerkarte wird personalisiert und nicht übertragbar sein, anders geht es im Zuge der Nachverfolgung derzeit nicht.
2. Nutzung des bereits bezahlten Betrages als Ticketgutschein für Heimspiele. Sollte es über die Kapazität der festen Dauerkarten hinaus noch Plätze geben, könnte das die einzige Möglichkeit sein, an Tickets zu kommen, denn damit dürfte es zu einem separaten Vorverkauf für die Heimspiele kommen.
Falls am Ende der Saison noch ein Betrag übrig ist, wird erst dann entschieden, wie damit verfahren wird (Anrechnung für die kommende Saison, Rückzahlung, Spende, etc.).
3. Der bereits bezahlte Betrag kann auf die Folgesaison überschrieben werden, für die aktuelle verzichtet man damit komplett auf seine Rechte als Dauerkarteninhaber.
4. Erstattung des bereits gezahlten Betrages
Ein Losverfahren bei begrenzter Kapazität oder so etwas wie Härtefallanträge wird es nicht geben.

Grundsätzlich soll alles machbare versucht werden, allen Dauerkarten-Inhabern die für sie passende Lösung anzubieten. Die Roosters hoffen, damit auf eine breite Akzeptanz bei ihnen zu treffen und auf die bestmögliche Unterstützung der Fans bei der Planung der anstehenden Saison zurückgreifen zu können.

http://forum.iserlohn-roosters.de/viewto...t=6790&start=20

#56 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Tatoocheck 14.09.2020 11:25

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So macht das keinen Sinn.

#57 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von elduderino 15.09.2020 22:14

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Fan-Rückkehr: Klubs dürfen 20 Prozent der Plätze nutzen

Demnach dürfen mindestens 1.000 Menschen in die Sportstätten kommen, darüber hinaus sind bis zu 20 Prozent der Kapazität nutzbar, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Beschluss zitiert. Die Entscheidung ist nicht nur für den Profifußball relevant. Andere Sportarten wie beispielsweise Eishockey, Handball, Volleyball oder Basketball können bei ihren Saisonstarts in den kommenden Wochen nun zumindest teilweise wieder mit Einnahmen aus dem Eintrittskartenverkauf rechnen.

Mindestens 1000 Zuschauer
Maximal 20%

Würde bedeuten:
DEL
Augsburg 6179 -> 1236 = 20 %
Berlin 14200 -> 2840 = 20 %
Bremerhaven 4647 -> 1000 = 22 %
Düsseldorf 13205 -> 2641 = 20 %
Ingolstadt 4816 -> 1000 = 21 %
Iserlohn 4967 -> 1000 = 20 %
Köln 18700 -> 3740 = 20 %
Krefeld 8029 -> 1606 = 20 %
Mannheim 13600 -> 2720 = 20 %
München 6136 -> 1227 = 20 %
Nürnberg 7672 -> 1534 = 20 %
Straubing 5730 -> 1146 = 20 %
Schwenningen 6125 -> 1225 = 20 %
Wolfsburg 4503 -> 1000 = 22 %

DEL2
Bad Nauheim 4500 -> 1000 = 22 %
Bad Tölz 4115 -> 1000 = 24 %
Bayreuth 4565 -> 1000 = 22 %
Bietigheim 4517 -> 1000 = 22 %
Crimmitschau 5222 -> 1044 = 20 %
Dresden 4412 -> 1000 = 23 %
Frankfurt 6990 -> 1398 = 20 %
Freiburg 3500 -> 1000 = 29 %
Heilbronn 4000 -> 1000 = 25 %
Kassel 6100 -> 1220 = 20 %
Kaufbeuren 3100 -> 1000 = 32 %
Landshut 6737 -> 1347 = 20 %
Ravensburg 3418 -> 1000 = 29 %
Weißwasser 3050 -> 1000 = 33 %

Oberliga Süd
Deggendorf 2790 -> 1000 = 36 %
Füssen 1 1354 -> 1000 = 74 %
Füssen 2 3691 -> 1000 = 27 %
Höchstadt 2000 -> 1000 = 50 %
Memmeingen 3650 -> 1000 = 27 %
Landsberg 2700 -> 1000 = 37 %
Lindau 1250 -> 1000 = 80 %
Passau 1500 -> 1000 = 67 %
Peiting 2500 -> 1000 = 40 %
Riessersee 6929 -> 1386 = 20 %
Regensburg 4863 -> 1000 = 21 %
Rosenheim 4750 -> 1000 = 21 %
Selb 4082 -> 1000 = 24 %
Weiden 2560 -> 1000 = 39 %

Oberliga Nord
Diez-Limburg 3300 -> 1000 = 30 %
Erfurt 1200 -> 1000 = 83 %
Halle 2500 -> 1000 = 40 %
Hamburg 1955 -> 1000 = 51 %
Hamm 2000 -> 1000 = 50 %
Indians 4608 -> 1000 = 22 %
Scorpions 3800 -> 1000 = 26 %
Herford 1029 -> 1000 = 97 %
Herne 3700 -> 1000 = 27 %
Krefeld 8029 -> 1606 = 20 %
Leipzig 2200 -> 1000 = 45 %
Rostock 2000 -> 1000 = 50 %
Tilburg 2500 -> 1000 = 40 %

Man muss aber meiner Meinung nach differenzieren ob und wie das Stadion ausgelegt ist.
Man kann doch in Köln nicht nur 3740 Zuschauer (20%) reinlassen, aber in Kaufbeuren, Ravensburg oder Weisswasser 1000 Stück (gut 30%).
Oder noch krasser in der Oberliga da gibt's teilweise Stadien die nur 1500 oder 2000 Zuschauer fassen.

Auf jeden Fall ist es ein Schritt Richtung Normalität. Wobei es für keinen Verein oberhalb der Oberliga wohl rentabel ist.
Es ist mehr ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wenn man hört bei uns müssten 1700 Zuschauer kommen um die Saison bei 0 zu landen, dann sind 1000 nicht mal annähernd dran.
In anderen Standorten wird es wohl ähnlich aussehen.

#58 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Sauerländer311 16.09.2020 05:59

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In Großbritannien wurde die komplette Saison abgesagt

#59 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Coach 16.09.2020 08:34

Egal ob 700 oder 1000 ZS: es ist einfach viel zu wenig!!! Für mich gibt es nur wenig Möglichkeiten um eine reguläre Saison zu spielen. Da die Einnahmen sehr begrenzt sind, müssen die Ausgaben erheblich gesenkt werden. Für August und September Kurzarbeit beantragen: spart vielleicht 300 TSD €; Gehaltskürzungen (20 bis 30%) Einsparung 250 TSD € ==> macht in Summe ca. 500 TSD € Einsparung. Gleichzeitig die Corona-Sportzuschüsse anzapfen und auf erhöhte Sprade-TV Einnahmen hoffen. Zudem nur Dauerkarten mit Corona-Aufschlag + 20%, vorrangig Sitzplätze. Dabei erhalten die Treuen (mehrjährige Dauerkarten, etc.) absoluten Vorzug!

#60 RE: Corona-Krise: die Auswirkungen auf den Eishockeysport von Sauerländer311 25.09.2020 09:24

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hier mal das Hygienekonzept aus Crimmitschau :

https://www.eispiraten-crimmitschau.de/c...bH-20200915.pdf

kann man unseres auch einsehen?

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