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#46 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Tatoocheck 19.08.2016 13:04

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Und, Sigurd? Was willst du mir damit sagen?
Dafür hockt die amtierende Weltmeisterin zuhause...

#47 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Rick#29 19.08.2016 13:50

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Zitat
Rick#29 hat geschrieben:
finde nur das Fussball, Basketball, Handball nicht zu den Olympische Spiele passt weil die doch selber
große Weltmeisterschaften haben und bei den Herren doch nur mit einer komischen Mix-Mannschaft spielen.

Zitat
elduderino hat geschrieben:
Das haben die Schwimmer, die Turner und die Leichtathleten aber auch





das schon, aber Leichtathletik, schwimmen, turnen ....... sind auch die Gründungssportarten von
den Olympische Spiele siehe hier >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sportarten

Fussball wurde erst danach zuerst als demonstrationssportart dazugenommen. Randsportarten sind in Ordnung
die bei den Spielen zu integrieren um der Allgemeinheit diese Sportarten bekannter zu machen aber besonders beim
Fussball finde ich das unnötig wo es durch die Bundesliga, DFB-Pokal, Champions-League, EM/WM doch schon viel
zu viel Fussball gibt und doch eben nur so eine komische Mannschaft dann bei Olympia mitspielt.

#48 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Tatoocheck 19.08.2016 14:53

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Weil es so komisch ist, hat der DFB sich auch 28 Jahre lang nicht für Olympia qualifiziert. )

#49 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Rick#29 19.08.2016 23:01

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Zitat
https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fba...pischen_Spielen
Fußball bei den Olympischen Spielen
Fußball ist seit den Olympischen Spielen 1908 eine offizielle olympische Disziplin. Es finden zwei olympische Fußballturniere statt, seit 1992 ein U-23-Turnier bei den Männern und seit 1996 ein unbeschränktes bei den Frauen.

Bei den Olympischen Spielen 1900 und 1904 sowie den Zwischenspielen 1906 in Athen fanden bereits Demonstrationswettbewerbe im Fußball statt. Dort traten jedoch noch Fußballvereine und teils gemischte Auswahlen gegeneinander an. Erst ab 1908 kam es zu Länderspielen. Die erste offizielle Begegnung der Geschichte gewann beim olympischen Fußballturnier 1908 die dänische Nationalmannschaft gegen eine französische B-Mannschaft. Dort wurde auch festgelegt, dass bezahlte Spieler (Profis) nicht teilnehmen dürfen.

Danach war nur einmal, bei Olympia 1932, Fußball nicht im olympischen Programm vertreten. Offiziell hatte das IOC Fußball wegen Amateurstatus-Streitigkeiten gestrichen. Anderen Quellen zufolge standen die Gastgeber der Spiele in Los Angeles Fußball ablehnend gegenüber. 1952 wurden erstmals Qualifikationsspiele eingeführt. Die Spiele, vor allem der ersten Runden, finden in der Regel nicht nur im eigentlichen Austragungsort der Sommerspiele, sondern auch in anderen Orten des Landes statt.

Seit den Spielen von Atlanta 1996 ist Frauenfußball olympische Disziplin, und es fand erstmals ein Frauenturnier mit seinerzeit acht Mannschaften statt.

Bedeutung und Spielerstatus

Hatte das olympische Fußballturnier bis 1928 quasi den Stellenwert einer Fußball-Weltmeisterschaft gehabt, nahm dessen Bedeutung nach Einführung derselben 1930 und dem Aufkommen des Professionalismus vor allem in einigen Ländern Europas und Südamerikas in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts stark ab, da ausschließlich Amateure startberechtigt waren und die besten Spieler dieser Länder somit nicht mehr an den Turnieren teilnehmen durften. Bis 1980 waren offiziell nur Amateurspieler startberechtigt. Dazu zählten auch die sogenannten „Staatsamateure“ der Ostblock-Staaten, wodurch diese in der Regel mit ihren Nationalmannschaften antreten konnten, was zu großen Leistungsunterschieden gegenüber den Ländern mit Profifußball führte, die nur Amateure entsenden konnten. Aufgrund dessen stellten die Ostblockstaaten, die bei Fußball-Weltmeisterschaften und Fußball-Europameisterschaften zumeist wenig erfolgreich abschnitten, nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1988 allein achtmal den Olympiasieger.

1984 wollte das IOC erstmals auch Profispieler bei den Turnieren zulassen, nachdem das Turnier immer weiter an Bedeutung verloren hatte. So einigte man sich als Kompromiss mit der FIFA darauf, dass Nationalmannschaften aus der UEFA und der CONMEBOL nur Profis aufstellen durften, die bis dato noch an keiner Fußball-Weltmeisterschaft teilgenommen hatten. Diese Regel wurde 1992 durch eine Altersbeschränkung ersetzt, nach der nur noch Spieler, die nicht älter als 23 Jahre sind, egal ob Amateur oder Profi, teilnehmen dürfen.[1] Das olympische Fußballturnier hat sich somit zu einem Höhepunkt für die Karriere junger Fußballspieler entwickelt. Seit 1996 darf jede Mannschaft jedoch um bis zu drei ältere Spieler ergänzt werden, so dass beispielsweise 2008 Argentinien und Brasilien mit Mannschaften antraten, die durch A-Nationalspieler (u. a. Ronaldinho, Riquelme) verstärkt waren und Spanien 2012 Spieler einsetzte, die zuvor die Europameisterschaft gewinnen konnten. Häufig sind dabei auch unter 23-jährige im Einsatz, die durch ihr Talent schon seit längerem A-Nationalspieler geworden sind.

Die FIFA erkennt aus den vorgenannten Gründen grundsätzlich nur die Begegnungen bis zum Turnier der Spiele von Melbourne 1956 als offizielle A-Länderspiele an.

Siehe dazu auch: FIFA-Regelung zu Länderspielen

Im Gegensatz zu den Männern gibt es beim Frauenturnier keine Altersbeschränkung. Dort treten in der Regel die jeweiligen Nationalmannschaften an, wodurch das olympische Fußballturnier der Frauen einen weitaus größeren sportlichen Wert als bei den Männern, vergleichbar mit dem einer Frauen-Weltmeisterschaft, besitzt. ..................................


#50 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Sigurd 20.08.2016 01:34

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Zitat von Tatoocheck
Und, Sigurd? Was willst du mir damit sagen?



Daß die Frau Obergföll Achte im Speerwerfen geworden ist.

#51 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Tatoocheck 20.08.2016 09:18

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Wenn es nur das ist... dachte jetzt kommt ein Statement wegen des Auswahlverfahrens im Vorfeld, warum die Molitor zu hause bleiben musste, wieso Stahl und Hussung so schlecht warfen...

So ist aber nur ein Satz, hingeschmissen, unkommunikativ... eben das, was du reumütig zu 1897er nicht mehr tun wolltest.

#52 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Tatoocheck 20.08.2016 09:34

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Zitat von elduderino

Zitat von Rick#29
finde nur das Fussball, Basketball, Handball nicht zu den Olympische Spiele passt weil die doch selber
große Weltmeisterschaften haben und bei den Herren doch nur mit einer komischen Mix-Mannschaft spielen.



Das haben die Schwimmer, die Turner und die Leichtathleten aber auch



Hat jeder, nur im TV wird statt beispielsweise über die Ruder-WM zu berichten, 2 Stunden über ein 0:0 der Fußballbundesliga debattiert, welches schon von 4 anderen Sendern durchgekaut wurde.
Die Gold-Kanuten haben es ja schon direkt in die Kamera gesagt: Holen sie bei Olympia Gold, war es einkalkuliert im Medallienspiegel, holen sie bei Olympia nix, sind sie die Versager denen man das bisschen Förderung auch noch streicht und ansonsten interessiert sich vom dt. TV und Medien keine Sau...

#53 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Sigurd 20.08.2016 13:24

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Tatoocheck, ich bin wenig an Sport interessiert. EHC Freiburg und ein wenig nationaler und internationaler Fußball. Das war's dann auch schon. Bei Olympia kenne ich kaum Namen irgendwelcher Sportler, noch welche Sportart sie ausüben. Aus den Medien erfahre ich ab und zu mal die Namen. So etwas soll vorkommen, daß sich Menschen grundsätzlich kaum für Sport interessieren.

Zu Frau Obergföll. Es interessiert mich einen Scheiß, ob die den Speer 63,17 oder 187,73 Meter weit wirft.

#54 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von aletsch 20.08.2016 13:30

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Die Medien interessiert eine Sportart aber auch nur, wenn sie die Zuschauer interessiert. Wer sieht sich schon eine Ruder-WM an? Übertragen und diskutiert wird die übrigens von den ÖR trotzdem. Man nimmt es als Otto-Normal-Sportkonsument nur nicht wahr. Ich hab letztens im Fernsehen sogar das Ringerfinale der Frauen angesehen. Bei allem Respekt, aber das muss man wirklich nicht sehen.
Wichtig ist bei Randsportarten eben immer nur Olympia. Dafür ist dann das Interesse am Fussball da wesentlich geringer, wie man an den Abstellungen der deutschen Männer sehen kann. Ich sehe die Medien auch gerne kritisch, aber den Schuh müssen sie sich nicht anziehen.
Dass man an den Preisgeldern für die Goldmedaillen etwas drehen sollte, das ist meine Meinung. Da sind dann aber auch das IOC und die Sponsoren gefragt, die den ganzen Zirkus ja finanzieren und nicht das Fernsehen. Einige Sportler verdienen ja nach der Olympiade auch an Werbeverträgen, jedoch nur die, die werbewirksam sind. Und auch hier liegt es wieder nur an der Anzahl der Zuschauer.
Das ist eine ähnliche Debatte wie die über die unterschiedlichen Gehälter der Fussballerfrauen und -männer. Wer die Massen für sich einnimmt und dazu bringt Geld liegen zu lassen, der verdient eben auch mehr und ist öfter im Fernsehen.

#55 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Tatoocheck 20.08.2016 14:45

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Sigurd, dann frage ich mich warum du diesen Thread nicht einfach meidest... es interessiert nicht, warum dann kommentieren?
Aletsch, du mußt aber auch zugeben, daß der Fußball in den letzten 20 Jahren eine enorm dominante Rolle eingenommen hat.
Heute dauern Vorberichte und Nachbetrachtung zu einzelnen Spiele länger als das eigentliche Ereignis. Vor dem Spiel wird erklärt wie gespielt wird und nach dem Spiel wird erklärt, warum es eben nicht so war, wofür?

#56 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von elduderino 20.08.2016 15:30

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Meiner Meinung nach sollte nicht die Goldmedaille mehr Geld wert sein, sondern der Weg dorthin. Was bringt es einem Sportler wenn er durch Glück eine Goldmedaille bekommen und dafür dann einmalig einen gewissen Betrag x bekommt.
Dem Sportler wäre mehr geholfen wenn er schon vorher, bzw. auch danach mehr bekommen würde, um bessere Chancen zu haben, an der Weltspitze mitzuwirken.

Wir erwarten immer mehr Medaillen und Erfolg, sind aber nicht bereit, mehr Geld dafür locker zu machen.

Wenn ich schon hören muss, dass das dt. Fußball-Team nicht ins Olympische Dort zieht weil es sich dort nicht richtig vorbereiten kann, aber im Gegenzug andere Sportler froh wären nur einen Teil dieser zusätzlichen Kosten ausgezahlt zu bekommen, kotzt es mich grad an. Auch diese arrogant mancher Sportverbände, gerade die Schwimmer sind da immer groß dabei, gewinnen tun sie aber meist nichts. Oder eben die Fußballer die sich zu fein sind, zu den anderen ins dt. Haus zu ziehen..

#57 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von aletsch 20.08.2016 16:44

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Zitat von Tatoocheck
Sigurd, dann frage ich mich warum du diesen Thread nicht einfach meidest... es interessiert nicht, warum dann kommentieren?
Aletsch, du mußt aber auch zugeben, daß der Fußball in den letzten 20 Jahren eine enorm dominante Rolle eingenommen hat.
Heute dauern Vorberichte und Nachbetrachtung zu einzelnen Spiele länger als das eigentliche Ereignis. Vor dem Spiel wird erklärt wie gespielt wird und nach dem Spiel wird erklärt, warum es eben nicht so war, wofür?


Das ganze drumherum und die Ausdehnung eines Spiels durch die Vor- und Nachberichterstattung gehen mir auch gewaltig auf den Keks. Letztendlich bekommt man in den Interviews auch sehr selten etwas erhellendes gesagt und meiner Meinung nach kann man sich das Gedöns wirklich sparen. Ja, der Fussball hat eine zu dominante Rolle eingenommen und mir reicht es mittlerweile auch oftmals. Wenn ich nur an die ganze Fussballbezogene Werbung während der EM denke, wird mir schlecht. Irgendwann wird es aber hoffentlich eine Umkehr geben und selbst der hartnäckigste Fussballfan schaltet nicht mehr bei allem und jedem ein. Dann wird das ganze auch wieder auf ein Normalmaß geschrumpft.
Vielleicht schauen aber auch nur so viele Menschen Fussball, weil es als Alternative nur Verblödungsfernsehen auf den Privaten gibt, oder Krimis auf den ÖR. Man sollte mal zur Abwechslung ein Eishockeyspiel übertragen. Ob das jemand merkt?

#58 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von 1897er 21.08.2016 05:41

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"komische" mannschaften spielen auch jedes jahr bei der eishockey-wm, wenn in nordamerika die besten vieler länder in den play-offs spielen...

#59 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von elduderino 21.08.2016 08:58

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Zitat von aletsch

Vielleicht schauen aber auch nur so viele Menschen Fussball, weil es als Alternative nur Verblödungsfernsehen auf den Privaten gibt, oder Krimis auf den ÖR. Man sollte mal zur Abwechslung ein Eishockeyspiel übertragen. Ob das jemand merkt?



Die Realität sieht leider anders aus..

Zum Thema Fußball Verwertung im TV:
Doppelpass auf Sport1

Zitat
Der Sport1-«Doppelpass» fiel in der gesamten Saison nicht ein einziges Mal unter den Senderschnitt. Selbst die schwachen Best-Of- oder Spezial-Ausgaben verdoppelten diesen Mittelwert noch problemlos, weshalb die Show nicht umsonst das erfolgreichste Format beim Ismaninger Sportsender ist. Im Schnitt sahen zwischen August 2015 und Mai 2016 0,82 Millionen Menschen zu, wovon 0,26 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt waren. Beim Gesamtpublikum erzielte der «Doppelpass» im Mittel überragende 6,4 Prozent Marktanteil, während es bei den klassisch Umworbenen ebenso tolle 5,5 Prozent waren. Bemerkenswert ist vor allem der große Unterschied zwischen Hin- und Rückrunde. Waren während der ersten 17 Bundesliga-Spieltage 0,77 Millionen mit von der Partie (6,1%), sprangen in der zweiten Saisonhälfte durchschnittlich 0,92 Millionen heraus (7,0%). Bei den 14- bis 49-Jährigen ist ebenfalls ein Unterschied zwischen Hin- und Rückrunde feststellbar: 5,3 vs. 5,9 Prozent im Mittel.


(Quelle: http://www.quotenmeter.de/n/85670/quotencheck-doppelpass)

Die Zuschauerzahlen haben sich sogar zum Vergleich zur Hinrunde in der Rückrunde nochmals erhöht.

Aber auch passend dazu der erste Kommentar unten..

Zitat
Ich schaue es zwar oft, aber meistens auch wegen dem Mangel an Alternativen. Der Rest zu dieser Uhrzeit sind Wiederholungen oder aber ARD und ZDF mit Ihren Sonntag Vormittag Shows.(...)



Und es stimmt. Im TV kommt nur rotz. Mittlerweile bin ich soweit das ich 90% meines "TV" Bedarfs über Amazon Prime oder ähnliches konsumiere. Ich habe im letzten halben Jahr vielleicht 2 oder 3 Filme im TV angeschaut. Ansonsten nur Sportevents oder kleine Sachen. Aber sonst kannst du den ganzen Käse der da kommt sowieso nichtmehr anschauen.. und man hat den Eindruck es wird immer schlimmer

#60 RE: Olympia 2016 Rio de Janeiro von Tatoocheck 21.08.2016 09:56

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Zitat von elduderino
Meiner Meinung nach sollte nicht die Goldmedaille mehr Geld wert sein, sondern der Weg dorthin. Was bringt es einem Sportler wenn er durch Glück eine Goldmedaille bekommen und dafür dann einmalig einen gewissen Betrag x bekommt.
Dem Sportler wäre mehr geholfen wenn er schon vorher, bzw. auch danach mehr bekommen würde, um bessere Chancen zu haben, an der Weltspitze mitzuwirken.

Wir erwarten immer mehr Medaillen und Erfolg, sind aber nicht bereit, mehr Geld dafür locker zu machen.


Ich vermute es liegt am Geld alleine, sondern auch an den Rahmenbedingungen... Früher konnte man sich im Studium Zeit lassen, heute drückt der Bachelor und Master die Studienzeiten.
Auch das Karrieredenken ist ein anderes. Heute stehen die Nachwuchssportler schon viel früher vor der Entscheidung, Studium / Beruf oder unsichere Sportkarriere.
Patriz Ilg, Thomas Wessinghage (immer noch dt. Rekordhalter über 1500m seit 1980!), Harald Schmid, Trähnhard, Mögenburg. die hatten auch nicht viel Sportförderung, aber waren über Jahre in der Weltspitze, wie viele andere dt. Leichtathleten auch...

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